Private Altersvorsorge meist notwendig
Berlin (dpa/gms) - Auch in Zukunft werden die Deutschen aus ihrer gesetzlichen Rentenversicherung Gewinn ziehen. Die Renditen blieben langfristig positiv, teilt die Deutsche Rentenversicherung in Berlin mit.
Berlin (dpa/gms) - Auch in Zukunft werden die Deutschen aus ihrer gesetzlichen Rentenversicherung Gewinn ziehen. Die Renditen blieben langfristig positiv, teilt die Deutsche Rentenversicherung in Berlin mit.
Sie reagierte damit auf eine vom Deutschen Institut für Altersvorsorge in Auftrag gegeben Studie. Der Untersuchung des vor allem von Banken getragenen Instituts zufolge müssten vor allem junge Menschen mehr Geld für die private Altersvorsorge ausgeben. Ob sie genug tun, um im Ruhestand ausreichend finanzielle Mittel zu haben, rechnen Verbraucher besser selbst aus.
«Gucken Sie mal auf Ihre Renteninformation», rät Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur der in Berlin erscheinenden Zeitschrift «Finanztest». «Und dann überlegen Sie, ob Sie davon leben können.» Je höher das Einkommen sei, desto größer werde die Lücke zwischen den jetzt zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln und der später ausgezahlten gesetzlichen Rente.
Das heißt, vor allem durchschnittlich und gut verdienende Arbeitnehmer müssen privat vorsorgen, um ihren Lebensstandard im Ruhestand halten zu können. Eine Kassiererin mit einem Jahreseinkommen von 15 000 Euro habe dagegen kaum etwas von der privaten Vorsorge, so Tenhagen. Deren Rente werde wahrscheinlich ohnehin so gering ausfallen, dass das Sozialamt zuzahlen müsse».
Wer zusätzliche Mittel in die Altersvorsorge steckt, sollte Tenhagen zufolge möglichst auch staatlich geförderte Modelle nutzen. Investiere ein Arbeitnehmer in die Riester-, die Rürup- sowie in eine Betriebsrente, könne er bis zu acht Prozent seines Bruttogehaltes zusätzlich in die Altersvorsorge stecken. «Das ist eine Menge». Darüber hinaus sei mit der staatlich geförderten Altersvorsorge nach Abzug der Steuern eine Rendite zu erreichen, die es bei einer vergleichbaren privaten Anlage nicht gebe.
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