Jetzt nicht übereilt «riestern»
Hamburg (dpa/gms) - Schließen Verbraucher noch vor dem 31. Dezember einen Riester-Vertrag ab, können sie entsprechende staatliche Zuschüsse für das gesamte Jahr kassieren.
Hamburg (dpa/gms) - Schließen Verbraucher noch vor dem 31. Dezember einen Riester-Vertrag ab, können sie entsprechende staatliche Zuschüsse für das gesamte Jahr kassieren.
Allerdings sollten entsprechende Produkte für die staatlich geförderte und privat finanzierte Rente nicht voreilig abgeschlossen werden, rät Anke Puzicha von der Verbraucherzentrale Hamburg. Es sei zum Beispiel empfehlenswert, sich von unabhängigen Beratern darüber informieren zu lassen, welche Kosten die jeweilige Bank oder Versicherung für sich beansprucht. Davon hänge maßgeblich die Rendite des Riester-Produktes ab.
«Grundsätzlich begrüßen wir die Riester-Rente», sagt die Rechtsanwältin und Geldexpertin Puzicha. Die Riester-Rente sehe vor, dass drei Prozent vom Brutto-Lohn gespart werden. Verdient zum Beispiel eine allein erziehende Person mit zwei Kindern rund 10 000 Euro im Jahr, würde sie etwa 300 Euro jährlich in die Riester-Rente stecken. Vom Staat gibt es einen Zuschuss von 114 Euro für den Erwachsenen sowie jeweils 138 Euro die beiden Kinder.
Die Riester-Rente lohnt sich Anke Puzicha zufolge auch für besser Verdienende, weil die Beiträge dazu auch steuerlich abgesetzt werden können. Die Riester-Rente gibt es in drei Varianten: als Renten-Versicherung, als Fond-Sparplan sowie als Bank-Sparplan. «Die meisten Leute wählen die Versicherung», sagt Puzicha. Diese biete jedoch die geringste Rendite.
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