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Freitag, 12. Januar 2007

Beim Kauf von Ski-Ausrüstung nicht nur auf Preis achten

Planegg (dpa/gms) - Beim Kauf einer Ski-Ausrüstung sollte der Preis nicht das Ausschlag gebende Argument sein. Auch wenn wegen des milden Winters frühzeitig Rabattaktionen locken oder im Internet vermeintliche Schnäppchen zu haben sind, sollten Käufer vorab überlegen.


Planegg (dpa/gms) - Beim Kauf einer Ski-Ausrüstung sollte der Preis nicht das Ausschlag gebende Argument sein. Auch wenn wegen des milden Winters frühzeitig Rabattaktionen locken oder im Internet vermeintliche Schnäppchen zu haben sind, sollten Käufer vorab überlegen.

Gerade bei Angeboten von Online-Händlern fehle die Beratung, sagte Andreas König vom Deutschen Skiverband (DSV) in Planegg bei München. Der Kauf von Ski-Gerät sei jedoch beratungsintensiv, so der DSV-Sprecher. «Der Verbraucher soll ja das Produkt bekommen, das optimal zu ihm passt.» Nicht zuletzt trage eine Ski-Ausrüstung, in der sich der Sportler wohl fühlt, auch zu dessen Sicherheit bei.

Hinzu kommt laut König, dass im inoffiziellen Schlussverkauf das Sortiment in der Regel sehr ausgesucht ist. Der Wintersportler hat also bei der Anprobe neuer Skistiefel kaum Vergleichsmöglichkeiten. Die Schnäppchenjagd sei oft auch «Glückssache» und mitunter sehr zeitaufwändig, weil etwa die eigenen Größen nicht mehr vorrätig sind. Bei Größe und Passform sollten keine Kompromisse eingegangen werden. «Am besten ist es daher, am Anfang der Saison zu kaufen», empfiehlt König. Da sei in den Geschäften am meisten Ware vorhanden, so dass Käufer auch verschiedene Modelle der Hersteller ausprobieren können.

Ein weiteres Argument, das zum Beispiel gegen die Online-Schnäppchenjagd spricht, ist laut König die Tatsache, dass zu den Skiern eine passende Bindung montiert werden muss, die individuell für den Skifahrer einzustellen ist. Das kann ein Online-Händler nicht erledigen, so dass der Wintersportler mit seiner günstig zusammengekauften Ausrüstung am Ende doch wieder im Fachgeschäft landet, wo er die Einstellung gegen Bezahlung vornehmen lässt. Unterm Strich, so König, sei das dann oft ein Nullsummenspiel.


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