Tropenreisende müssen Impfschutz auffrischen
Wiesbaden/München (dpa/tmn) - Fernreisende sollten vor der Abreise ihren Impfschutz überprüfen. Am wichtigsten seien die Impfungen gegen Tetanus, Diphterie und Kinderlähmung (Poliomyelitis), teilt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) in Wiesbaden mit.

ARCHIV - Die Hand einer Ärztin im Universitätsklinikum "Otto von Guericke" in Magdeburg hält kurz vor einer Grippeschutz-Impfung eine Spritze in der Hand (Archivfoto vom 23.01.2003). Nach dem verregneten Sommer und den ersten Herbsttagen gibt es die ersten Nachfragen nach Grippeschutzimpfungen. Foto: Jens Wolf (zu dpa/lsn 4051 vom 26.09.2007) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Wiesbaden/München (dpa/tmn) - Fernreisende sollten vor der Abreise ihren Impfschutz überprüfen. Am wichtigsten seien die Impfungen gegen Tetanus, Diphterie und Kinderlähmung (Poliomyelitis), teilt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) in Wiesbaden mit.
«Diese Impfungen müssen alle zehn Jahre aufgefrischt werden», erläutert der Reisemediziner Prof. Thomas Löscher. Daneben seien Impfungen gegen Hepatitis A und B zum Beispiel für Reisen nach Asien empfehlenswert, sagt Löscher, der das Tropeninstitut der Universität München leitet. Auch in den Ländern rund um das Mittelmeer sowie in Südosteuropa kommt Hepatitis A, die sogenannte Reisegelbsucht, häufig vor. Schließlich sei für manche Länder Afrikas eine Impfung gegen Gelbfieber zwingend vorgeschrieben.
Inzwischen erstatten mehr als 35 Krankenkassen ihren Versicherten die Impfkosten vor Auslandsreisen, heißt es weiter. Die betreffenden Kassen sind auf der Internetseite des Berufsverbandes Deutscher Internisten unter www.internisten-im-netz.de zu finden.
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