Studie: Rauchen Hauptrisiko für Plötzlichen Kindstod
München (dpa) - Rauchen in und nach der Schwangerschaft ist einer Untersuchung zufolge das Hauptrisiko für den Plötzlichen Kindstod (SIDS). Das berichtet das Apothekenmagazin «Baby und Familie» unter Berufung auf eine Studie der Universität Bristol in Großbritannien.
München (dpa) - Rauchen in und nach der Schwangerschaft ist einer Untersuchung zufolge das Hauptrisiko für den Plötzlichen Kindstod (SIDS). Das berichtet das Apothekenmagazin «Baby und Familie» unter Berufung auf eine Studie der Universität Bristol in Großbritannien.
Mit einem Rauchverzicht der Eltern ließen sich 60 Prozent der SIDS-Todesfälle vermeiden, hieß es. Viele Eltern wüssten über Gefahren wie überwärmte Schlafzimmer, Schlafen in Bauchlage und Tabakqualm Bescheid. Trotzdem griffen viele Väter und Mütter weiter zur Zigarette. In Großbritannien etwa stieg dem Magazin zufolge die Zahl der Schwangeren, die rauchten und deren Kind an SIDS starb, seit 2001 um 30 Prozent.
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