Sommerzeit: Offene Vorhänge helfen gegen Verschlafen
Karlsruhe/Oldenburg (dpa/gms) - Nach der Sommerzeit-Umstellung sollten Arbeitnehmer nachts die Vorhänge offen lassen. Sonst bestehe die Gefahr, dass sie morgens verschlafen, weil es wieder dunkler ist.
Karlsruhe/Oldenburg (dpa/gms) - Nach der Sommerzeit-Umstellung sollten Arbeitnehmer nachts die Vorhänge offen lassen. Sonst bestehe die Gefahr, dass sie morgens verschlafen, weil es wieder dunkler ist.
«Der Biorhythmus wird vom Licht beeinflusst - die morgendliche Helligkeit hilft daher beim früheren Aufstehen», sagte Mathias Dietrich vom Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) in Karlsruhe.
Derzeit werde es bereits früh hell, so dass Arbeitnehmer morgens die Sonne als Wachmacher nutzen können. Als Entschuldigung für ein Zuspätkommen im Büro tauge die Zeitumstellung daher nicht. Am letzten Märzwochenende werden die Uhren in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 2.00 Uhr eine Stunde vor gestellt.
Wer sich nach der Zeitumstellung schläfrig und schlapp fühlt, dem kann laut Dietrich auch ein kurzes Nickerchen oder etwas Dösen in der Mittagszeit helfen, mit der fehlenden Stunde besser fertig zu werden. Abends sollten Arbeitnehmer zudem früh schlafen gehen, auch wenn sie sich noch nicht müde fühlen, sagt der Arbeitsmediziner aus Oldenburg. Das Auto müssten Arbeitnehmer wegen der Zeitumstellung aber nicht stehen lassen. Die Reaktionsfähigkeit im Straßenverkehr leide in der Regel nicht, wenn die innere Uhr etwas durcheinander ist.
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