Riester-Förderung reduziert Eigenanteil deutlich
Frankfurt/Main (dpa/gms) - Die staatliche Förderung von Riester-Verträgen zahlt sich für Anleger aus. Das geht aus Zahlen des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) in Frankfurt hervor.
Frankfurt/Main (dpa/gms) - Die staatliche Förderung von Riester-Verträgen zahlt sich für Anleger aus. Das geht aus Zahlen des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) in Frankfurt hervor.
So reduziere sich der Eigenanteil an der für das Alter angesparten Summe erheblich, wenn statt eines ungeförderten Fonds ein Riester-Fondsvertrag abgeschlossen wird. Wenn Ledige zum Beispiel während einer Laufzeit von 30 Jahren insgesamt rund 57 000 Euro in einen Riester-Fondssparplan einzahlen, werden aus diesen durch staatliche Zuschüsse und einen angenommenen Wertzuwachs von sechs Prozent pro Jahr rund 154 000 Euro. Daraus ergebe sich ein Vorteil von 8 Prozent gegenüber einem ungeförderten Vertrag, hat der Verband errechnet. Bei Verheirateten ohne Kinder laufen zum Auszahlzeitpunkt rund 141 000 Euro auf, wobei die Eigenbeiträge bei rund 53 000 Euro liegen. Das sei ein Vorteil von 17 Prozent.
Für Verheiratete mit zwei Kindern ergebe sich ein Vorteil von 40 Prozent, für Familien mit drei Kindern von 56 Prozent, denn sie erhalten zusätzlich Förderung für jedes Kind. Zu Grunde gelegt wurde in der Rechnung eine jährliche Gesamteinzahlung von 1575 Euro - dies ist der derzeitige Höchstbetrag. Er setzt sich aus Eigenanteil und Förderung zusammen. Bis 2008 soll er auf 2100 Euro steigen.
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