Reiseruecktrittsversicherung macht sich oft schnell bezahlt
Nicht jeder, der jetzt seinen Sommerurlaub bucht, wird ihn auch wie geplant antreten können: Unvorhersehbare Ereignisse wie Krankheit oder Unfall setzen so manchem Ferientraum vorzeitig ein Ende.
Nicht jeder, der jetzt seinen Sommerurlaub bucht, wird ihn auch wie geplant antreten können: Unvorhersehbare Ereignisse wie Krankheit oder Unfall setzen so manchem Ferientraum vorzeitig ein Ende.
Dann kommt zum seelischen Kummer noch der finanzielle Verlust: Die meisten Veranstalter verlangen bei kurzfristiger Absage der Reise die Zahlung des vollen Reisepreises oder eines wesentlichen Teils davon als Stornogebühr.
Gern schließen deshalb viele Urlauber die erstbeste Reiserücktrittsversicherung ab, die ihnen angeboten wird, um sich vor diesem Griff ins Portemonnaie zu schützen – meist in der Annahme, die eine Police sei so gut wie die andere. „Ein Trugschluss“, wie Reiseversicherungsexperte Hans Walter Schäfer weiß. „Hier variieren Preise und Leistungen gewaltig.“ Denn die Gesellschaften legen genau fest, in welchen Fällen sie die Stornokosten übernehmen. Die meisten Anbieter zahlen nur, wenn der Versicherte, ein naher Angehöriger oder ein Mitreisender einen Unfall hat oder plötzlich erkrankt; wenn Schwangerschaft oder eine zuvor nicht bekannte Impfunverträglichkeit die Reise unmöglich machen, oder das Eigentum des Versicherten etwa durch einen Brand oder Einbruch stark beschädigt wurde. Aber nicht jeder Anbieter übernimmt zum Beispiel auch die Kosten, wenn der Versicherungsnehmer vor der Reise seinen Job verliert oder nach Arbeitslosigkeit wieder einen gefunden hat. „Da lohnt es immer“, rät der Reiseversicherungsexperte, „die Angebote genau zu vergleichen“.
Das gilt auch für die verlangten Prämien. „Bei einem Reisepreis von 3.000 Euro“, so Schäfer, kann man für die Reiserücktrittsversicherung 58 Euro bezahlen, aber auch 90 Euro.“ Vergleicht man zudem die angebotenen Selbstbeteiligungen, werden die Leistungsunterschiede noch deutlicher: So kann im Schadensfall der Eigenanteil auf 25 Euro pro Person begrenzt sein, aber auch locker 20 Prozent des Reisepreises betragen, was bei einer teuren Fernreise richtig Geld kostet. Manche Versicherungen verzichten allerdings auf eine Selbstbeteiligung.
Um diese Unterschiede zu verdeutlichen, hat Schäfer unter www.auslandstreff.de eine eigene Internetseite eingerichtet, auf der alle marktgängigen Versicherungsangebote online verglichen werden können. Hier finden nicht nur Pauschalurlauber, Frühbucher oder Familien mit Kindern wichtige Informationen und nützliche Hinweise zum Thema Reiseversicherungen, auch passionierte Vielflieger können aus den Angebotsvergleichen ihren Vorteil ziehen: Bei einem Reisepreis von 2000 Euro beispielsweise sind für die Einzelpolice einer Reiserücktrittsversicherung ab 40 Euro zu bezahlen, die Jahrespolice ist schon ab 34,80 Euro zu haben.
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