Nulldiäten können zu Konzentrationsschwäche am Steuer führen
Wien (dpa/gms) - Radikaldiäten können die Fahrtüchtigkeit von Autofahrern beeinflussen. «Wer zum Beispiel zwei Tage nichts isst und dann mit dem Auto fährt, muss mit einer verlängerten Reaktionszeit und Problemen beim Erfassen komplexer Verkehrssituationen rechnen».
Wien (dpa/gms) - Radikaldiäten können die Fahrtüchtigkeit von Autofahrern beeinflussen. «Wer zum Beispiel zwei Tage nichts isst und dann mit dem Auto fährt, muss mit einer verlängerten Reaktionszeit und Problemen beim Erfassen komplexer Verkehrssituationen rechnen».
Das erklärt Raimund Saam vom Österreichischen Automobil-, Motorrad- und Touring-Club (ÖAMTC). Flüssigkeitsmangel und das Absinken des Blutzuckergehalts können zu Ermüdbarkeit, Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit oder sogar Sehstörungen führen.
Auch die Wirkung von Appetitzüglern sollte nicht unterschätzt werden, warnt der Mediziner. Sie können das Reaktionsvermögen beeinträchtigen und zu Übererregbarkeit führen. Bei Reduktionsdiäten mit ärztlich angeordneten Medikamenten sei zumindest in der Anfangs- und Gewöhnungsphase beim Autofahren Vorsicht geboten.
Autofahrer sollten nach den Worten von Saam auf vitaminreiche Nahrung und ausreichend Flüssigkeit achten. Außerdem brauchen sie Glukose, um das Gehirn zu aktivieren.
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