Lang anhaltende Erkältungen können schwere Infekte auslösen
Neumünster/Freiburg (dpa/gms) - Lang anhaltende Erkältungen können zu schweren Infekten verschleppt werden, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden. Davor warnt der Deutsch Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte mit Sitz in Neumünster.
Neumünster/Freiburg (dpa/gms) - Lang anhaltende Erkältungen können zu schweren Infekten verschleppt werden, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden. Davor warnt der Deutsch Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte mit Sitz in Neumünster.
«Alles, was länger als 10 bis 14 Tage andauert, ist verdächtig», sagt Verbandssprecher Michael Deeg. Ein einfacher Schnupfen kann dann zu einer schweren Nasen-Nebenhöhlen-Entzündung werden, eine Bronchitis sogar zu einer Lungenentzündung. Je nach Fortgang des Infektes müssen dann abschwellende Mittel wie Ohren- und Nasentropfen oder Antibiotika eingenommen werden, erklärte der in Freiburg tätige Mediziner.
Es sei wichtig, den zeitlichen Verlauf einer Erkältung genau im Auge zu behalten. Typische Hinweise auf eine Verschleppung sind nach Deeg stärker werdender Schnupfen oder nicht abreißender Husten - zusätzliche Kopf- oder Kieferschmerzen sind ebenfalls häufig. Spätestens dann ist der Gang zum Arzt angebracht. «Die Symptome werden aber häufig nicht beachtet und führen daher zu Komplikationen.» Generell rät Deeg dazu, auch bei Sonnenschein zu dieser Jahreszeit noch nicht im T-Shirt vor die Tür zu gehen: «Jeder, der das tut, muss damit rechnen, sich zu erkälten.»
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