In Nordamerika vor West-Nil-Fieber schützen
Neu-Isenburg (dpa/tmn) - Nordamerika-Reisende sollten sich im Sommer vor dem West-Nil-Fieber in Acht nehmen. Bei Reisen in die USA, nach Mexiko und Kanada müssen sich Touristen gut gegen die übertragenden Mücken schützen, rät die «Ärzte Zeitung».
Neu-Isenburg (dpa/tmn) - Nordamerika-Reisende sollten sich im Sommer vor dem West-Nil-Fieber in Acht nehmen. Bei Reisen in die USA, nach Mexiko und Kanada müssen sich Touristen gut gegen die übertragenden Mücken schützen, rät die «Ärzte Zeitung».
Diese sind vorwiegend nachts aktiv. Das West-Nil- Fieber, das 1999 erstmals in New York auftrat und sich in den vergangenen Jahren in Nordamerika stark verbreitet hat, äußert sich durch Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen.
Bei Kindern unter fünf Jahren sowie bei älteren und immungeschwächten Personen kann das West-Nil-Virus zu lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen mit Hirnhaut- und Gehirnentzündung führen. Im vergangenen Jahr sind in den USA 177 Personen am West-Nil-Fieber gestorben. Bei Schwangeren kann das Virus schwere Schädigungen des Ungeborenen verursachen.
Nach Angaben des Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg treten allerdings nur bei 0,1 Prozent der Infizierten schwere Krankheiten auf, die im Krankenhaus behandelt werden müssen. Bei 80 Prozent der Betroffenen zeigen sich dagegen keine Symptome. Das Virus kann auch durch Blutkonserven übertragen werden. Wer zwischen dem 1. Juni und dem 30. November nach Nordamerika reist, darf deshalb nach der Rückkehr nach Deutschland vier Wochen kein Blut spenden.
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