Händeschütteln größeres Gripperisiko als Wangenküsschen
London (dpa) - Händeschütteln überträgt Forschern zufolge deutlich mehr Bakterien als ein Küsschen auf die Wange. Die bekannte Warnung «Ich komme Dir mal nicht zu Nahe, um Dich nicht anzustecken» mache wenig Sinn, wenn sich die Betroffenen trotzdem die Hände reichen.

Wer Sorge hat, sich bei erkälteten Personen anzustecken, sollte auf gute Hygiene achten. (Bild: dpa)
London (dpa) - Händeschütteln überträgt Forschern zufolge deutlich mehr Bakterien als ein Küsschen auf die Wange. Die bekannte Warnung «Ich komme Dir mal nicht zu Nahe, um Dich nicht anzustecken» mache wenig Sinn, wenn sich die Betroffenen trotzdem die Hände reichen.
Zu diesem Fazit kamen amerikanische und britische Forscher in einer im «American Journal of Infection Control» veröffentlichten Studie zur Handhygiene. Danach werden von Hand zu Hand mehr Erreger weitergegeben als bei einem «Bussi». Durch die Berührung von Mund, Nase oder Augen mit der Hand gelangten die Krankheitskeime dann weiter in den Organismus. Nicht nur Erkältungs- und Grippeviren würden öfter über die Hände als beim oberflächlichen Wangenkuss weitergereicht, sondern auch die Erreger von Magen- und Darminfektionen wie Salmonellen.
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