Gegen den «Herbstblues» helfen Tageslicht und Spaß
Marburg (dpa/gms) - Wer sich im Herbst antriebslos fühlt, muss die für ihn richtige Mischung aus Tageslicht und Unternehmungen finden, die Spaß machen. Das sagte Dietmar Krause vom Deutschen Grünen Kreuz (DGK) in Marburg.
Marburg (dpa/gms) - Wer sich im Herbst antriebslos fühlt, muss die für ihn richtige Mischung aus Tageslicht und Unternehmungen finden, die Spaß machen. Das sagte Dietmar Krause vom Deutschen Grünen Kreuz (DGK) in Marburg.
Das heißt, dass zum Beispiel selbst begeisterte Leseratten sich in der Freizeit nicht ausschließlich auf ihren Sessel zurückziehen dürfen, sondern tagsüber auch Bewegung an der frischen Luft brauchen.
Sich angenehmen Tätigkeiten hinzugeben, also etwa in einem Buch zu schmökern oder sich mit Freunden zu treffen, begünstigt die Bildung des Hormons Serotonin im Körper. Dieses wird zwar auch Glückshormon genannt, reicht im Kampf gegen den «Herbstblues» aber nicht aus: Wer anfällig für solche Stimmungstrübungen ist, muss nach Krauses Worten auch dafür sorgen, dass sein Körper keine übermäßigen Mengen des «Schlafhormons» Melatonin produziert. Und dies lässt sich verhindern, indem «Tageslicht getankt» wird.
«Pro Tag sollte das etwa eine halbe Stunde sein», rät Dietmar Krause. Neben dem ausgiebigen Spaziergang am Wochenende empfiehlt es sich für Berufstätige daher, nach Möglichkeit die Mittagspause an die frische Luft zu verlegen. Besser als ein schweres, fettiges Essen ist dabei leichte, vitaminreiche Kost. «Sie unterstützt den Körper in seiner Aktivität.»
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