Entspannungsübung: Strandspaziergang im Kopf
Wien (dpa/APA) - Spazieren gehen ist eine einfache Möglichkeit, Stress abzubauen. Täglich zwei Spaziergänge im Park empfiehlt Paul Wilson. Der Wellness-Experte hat aber auch Abhilfe parat, falls kein Park in der Nähe ist.

Weißer Strand und türkisfarbenes Meer - auch nur vor dem geistigen Auge ausgemalt, wirkt diese Umgebung erholend. (Bild: dpa)
Mittels Breitband-Visualisierung könne man sich wunderschöne Landschaften vor dem geistigen Auge ausmalen. Natürlich ist der Spaziergang in einer das Auge erfreuenden, sauerstoffreichen Umgebung wie einem Park schwer zu übertreffen. Aber der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. In seinem Buch «Wege zur Ruhe» erläutert Wilson in drei Schritten den Weg zu einem Strandspaziergang.
Zu Beginn stellt man sich mit geschlossenen Augen eine schöne Landschaft vor, zum Beispiel einen weißen von Palmen bewachsen Strand. Im zweiten Schritt versucht man, diese Szene auf einer großen Leinwand zu sehen. Wenn man den langen tropischen Strand und die sanft ans Ufer rollenden Meereswogen genau vor Augen hat, stellt man sich zuletzt selbst in die Szene.
Nun sollte man sich auf Umgebungsgeräusche konzentrieren, Vögel zwitschern, das Meer rauscht. Die Szene wird nun immer intensiver erlebt. Ist die Breitband-Visualisierung gelungen, stellen sich bereits nach wenigen Minuten Entspannungseffekte ein, schreibt Wilson.
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