Dengue-Fieber-Gefahr: In Südostasien gegen Mücken schützen
Düsseldorf (dpa/tmn) - Für Reisende in Südostasien besteht derzeit verstärkt die Gefahr, am Dengue-Fieber zu erkranken. Daher sollten sie sich gegen Mücken schützen, rät das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf.

Gefährliche Stiche: In Südostasien sind die Mücken ungewöhnlich früh aktiv - und übertragen das gefährliche Dengue-Fieber. (Bild: dpa)
Obwohl die Regenzeit in Südostasien erst im Mai beginnt, seien schon jetzt zahlreiche Mücken aktiv und übertragen vermehrt die Erreger der Infektionskrankheit, so das CRM. In Thailand und Indonesien seien in diesem Jahr bereits 41 Menschen am Dengue-Fieber gestorben, 5171 weitere seien erkrankt.
Die Krankheit wird durch den Stich einer tagaktiven Mücke übertragen. Deshalb sollten Urlauber auf einen guten Mückenschutz achten und sich rechtzeitig bei einem Arzt oder Apotheker über weitere Möglichkeiten der Vorsorge informieren, rät das CRM.
Dengue-Fieber äußere sich zwei bis sieben Tage nach der Infektion mit grippeähnlichen Symptomen wie Fieber, starken Kopf- und Gliederschmerzen sowie Druckschmerzen hinter dem Auge. Nach etwa einer Woche klingen diese Symptome ab. Komme es zu einer zweiten Infektion mit demselben Virus, könnten innere Blutungen oder Schocksymptome auftreten.
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