Bei Berufsunfähigkeits-Police auf Nachversicherung achten
Köln (dpa/gms) - Vor allem junge Menschen sollten beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung auf die Möglichkeit zur Nachversicherung achten. Damit können sie den Tarif bei Veränderungen ihrer Lebenssituation anpassen, erläutert die Zeitschrift «Capital».
Köln (dpa/gms) - Vor allem junge Menschen sollten beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung auf die Möglichkeit zur Nachversicherung achten. Damit können sie den Tarif bei Veränderungen ihrer Lebenssituation anpassen, erläutert die Zeitschrift «Capital».
Dann besteht zum Beispiel die Möglichkeit, nach Gehaltssprüngen den Tarif aufzustocken und dadurch im Ernstfall auch eine höhere Rente zu erhalten. Wer jetzt eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit abschließt, sollte eine Laufzeit bis zum 65. oder 67. Geburtstag vereinbaren. Das sei zwar teurer, aber sinnvoll, da gesetzliche ebenso wie viele betriebliche Renten künftig frühestens mit 65 starten. Manche Versicherer bieten bereits Verlängerungen für Altkunden an, um die Lücke zu schließen.
Gesundheitsfragen im Antrag sollten sorgfältig beantwortet werden. Bei Fehlern drohen im Leistungsfall teils langjährige Prozesse, heißt es weiter. Gute Anbieter gestatten ihren Kunden den Angaben zufolge, sich auf die Krankengeschichte für Behandlungen bei Haus- und Fachärzten der zurückliegenden fünf Jahre zu beschränken. Bei den Klinikaufenthalten seien zehn Jahre üblich. Grundsätzlich sollte die Berufsunfähigkeitsrente nicht mit der Altersvorsorge etwa in Form von Kapitallebensversicherungen oder Riester-Renten verbunden werden. Dabei werde Flexibilität eingebüßt.
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