Ausdauertraining hilft Lungenpatienten
Werne (dpa/tmn) - Bestimmte Lungenkrankheiten können sich verschlechtern, wenn sich der Patient körperlich schont. Darauf weist Konrad Schultz von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) im nordrhein-westfälischen Werne hin.
«Die mit der Krankheit verbundene Atemnot ist zu einem nicht unerheblichen Teil auf Trainingsmangel zurückzuführen», so Schultz. Besonders Patienten mit einer Lungenfibrose kann ein gezieltes Muskel- und Ausdauertraining helfen, wie eine aktuelle Studie japanischer Forscher zeige. Bei einer Lungenfibrose kommt es zu einer chronischen Entzündung und dann zur Vernarbung des Lungengewebes.
Die Fibrose-Patienten, die an der Untersuchung teilnahmen, absolvierten zweimal pro Woche über einen Zeitraum von zehn Wochen ein Kraft- und Ausdauertraining. Dadurch konnten sie ihre körperliche Belastbarkeit laut Schultz deutlich steigern. Entsprechende Sportangebote für Patienten mit einem Lungenleiden werden häufig in Kliniken als Rehabilitationsmaßnahme oder von regionalen Lungensportgruppen angeboten. Es müsse aber darauf geachtet werden, das die körperliche Belastung für den Betroffenen angemessen dosiert ist.
Zusätzliche Atemgymnastik könne den Kranken außerdem helfen, die Kapazität ihrer Lunge besser auszunutzen, rät der Mediziner. Dabei werde vor allem die Muskulatur, die das Einatmen bewerkstelligt, trainiert. Bei einer Lungenfibrose verliert die Lunge ihre Dehnbarkeit und versteift zunehmend. Dadurch wird die Sauerstoffaufnahme mit der Zeit immer mehr eingeschränkt.
Weitere Meldungen aus dem Bereich Versicherungsrecht
Top-Meldungen aus anderen Bereichen
Gesetze, Verordnungen, Vorschriften, etc. regeln immer öfter das menschliche Zusammenleben.
Oft verzichten Menschen aus Angst vor hohen Prozesskosten auf ihr gutes Recht. Aus diesem Grund gibt es die Rechtsschutzversicherung. [mehr...]




