Anti-Baby-Pille verringert das Risiko für Eierstockkrebs
München (dpa/gms) - Frauen können mit Hilfe der so genannten Mikropille das Risiko für eine Krebserkrankung der Eierstöcke senken. Die modernen Anti-Baby-Pillen bieten sogar einen noch besseren Schutzeffekt als die frühere Pillengeneration.
München (dpa/gms) - Frauen können mit Hilfe der so genannten Mikropille das Risiko für eine Krebserkrankung der Eierstöcke senken. Die modernen Anti-Baby-Pillen bieten sogar einen noch besseren Schutzeffekt als die frühere Pillengeneration.
Das sagt Werner Harlfinger vom Berufsverband der Frauenärzte in München unter Berufung auf eine Studie der Universität Hawaii. Bisher sei lediglich bekannt gewesen, dass höher dosierte Präparate mit mehr als 35 Mikrogramm Östrogen das Risiko einer Krebserkrankung senken. Nun habe sich gezeigt, dass dies auch für neuere Präparate mit weniger Östrogen gilt.
Mikropillen, die eine Kombination aus einem synthetisch hergestellten Östrogen und einem Gestagen enthalten, haben den Angaben zufolge weitere Vorteile. Neben einem hohen Verhütungsschutz können sie oft Zyklusbeschwerden, das Auftreten von Zysten in Brüsten und Eierstöcken sowie Akne und Wassereinlagerungen im Gewebe verhindern.
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