Acht Regeln sollen Erste Hilfe verbessern
Neu-Isenburg (dpa/tmn) - Ersthelfer sollten sich bei einem Notfall an acht einfachen Regeln orientieren. Das berichtet die «Ärzte Zeitung» unter Berufung auf den Notfallmediziner Klaus-Gerrit Gerdts aus Cuxhaven.
Neu-Isenburg (dpa/tmn) - Ersthelfer sollten sich bei einem Notfall an acht einfachen Regeln orientieren. Das berichtet die «Ärzte Zeitung» unter Berufung auf den Notfallmediziner Klaus-Gerrit Gerdts aus Cuxhaven.
Auf diese Weise steige die Überlebensrate der Verunglückten, und zugleich schütze der Ersthelfer auch sich selbst. Hier die acht Schritte im Einzelnen:
- Sicherheit: Der Ersthelfer sollte zuerst immer an seine eigene Sicherheit denken, etwa auf einer dunklen Autobahn.
- Ansprechbarkeit: Das Unfallopfer oder der Patient sollten laut angesprochen werden, um zu schauen, ob er bei Bewusstsein ist.
- Hilferuf: Zeigt der Patient keine Reaktion, sollte der Ersthelfer laut um Hilfe rufen. Kommt jemand, sollte diese Person den Notarzt verständigen.
- Atemwege öffnen: Der Kopf des Betroffenen wird nach hinten überstreckt, sein Mund geöffnet.
- Atmung prüfen: Das Ohr über den Mund des Bewusstlosen halten und in Richtung Brustkorb schauen.
- Notruf absetzen: Liegt ein Kreislaufstillstand vor, sofort 112 wählen. Nur so kann der Patient schnell einen lebensrettenden Stromstoß mit einem so genannten Defibrillator erhalten.
- Kompressionen: In der Mitte des Brustkorbs ansetzen und drücken. So kann das Gehirn mit Sauerstoff versorgt und der Hirntod bis zum Eintreffen des Notarzte verhindert werden.
- Beatmen: Der Patient kann künstlich in Mund oder Nase beatmet werden. Der Patient sollte nach jeweils 30 Stößen zweimal beatmet werden. Dieser Vorgang muss solange wiederholt werden, bis der Betroffene wieder ein Lebenszeichen von sich gibt oder bis der Notarzt kommt.
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