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Dienstag, 13. Mai 2008

Verspäteter Lohn: Höhere Steuern sind hinzunehmen

Mainz (dpa) - Ein Arbeitnehmer hat keinen Anspruch auf Schadenersatz, wenn er wegen einer verspäteten Lohnzahlung deutlich höhere Steuern zahlen muss. Das entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz in Mainz in einem Urteil.

Mainz (dpa) - Ein Arbeitnehmer hat keinen Anspruch auf Schadenersatz, wenn er wegen einer verspäteten Lohnzahlung deutlich höhere Steuern zahlen muss. Das entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz in Mainz in einem Urteil.

Insbesondere sei der Arbeitgeber nicht verpflichtet, den erhöhten Steueranteil aus eigener Tasche und damit den Lohn «steuerneutral» auszuzahlen (Urteil vom 17.1.2008 - 10 Sa 633/07).

Das Gericht wies mit seinem Urteil die Schadenersatzklage eines Arbeitnehmers zurück. Der Arbeitgeber hatte dem Kläger Lohnansprüche in Höhe von rund 5000 Euro aus dem Jahr 2004 erst ein Jahr später und dann auf einen Schlag ausgezahlt. Damit erhöhte sich sein Gesamteinkommen 2005 deutlich, der Kläger musste auch mehr Steuern zahlen. Diesen Mehrbetrag, den er mit 1460 Euro angab, wollte der Mann vom Arbeitgeber ersetzt haben. Das LAG winkte jedoch ab: Für die Forderung gebe es keine rechtliche Grundlage.


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