Viele Deutsche wünschen sich alternative Heilverfahren
Burscheid/Neu-Isenburg (dpa/tmn) - Knapp zwei Drittel der Bundesbürger wünschen sich von ihrem Arzt auch alternative Heilverfahren. Das geht aus einer Umfrage des Instituts für Empirische Gesundheitsökonomie (IfEG) im nordrhein-westfälischen Burscheid hervor.
Burscheid/Neu-Isenburg (dpa/tmn) - Knapp zwei Drittel der Bundesbürger wünschen sich von ihrem Arzt auch alternative Heilverfahren. Das geht aus einer Umfrage des Instituts für Empirische Gesundheitsökonomie (IfEG) im nordrhein-westfälischen Burscheid hervor.
Wie die «Arzneimittel Zeitung» unter Berufung auf die Umfrage berichtet, finden es rund 62 Prozent der Befragten wichtig, dass ihr behandelnder Arzt auch Therapien wie Akupunktur oder Homöopathie anbietet. Frauen legen mit knapp 69 Prozent dabei deutlich mehr Wert darauf als Männer (54 Prozent). Auch von den chronisch kranken Patienten finden es rund 69 Prozent wichtig, dass ihr Arzt alternative Methoden beherrscht.
Insgesamt genießen Mediziner der Umfrage zufolge eine hohe Wertschätzung. So sind 83 Prozent mit ihrem behandelnden Arzt zufrieden. Fast die Hälfte hält ihn für so vertrauenswürdig, dass eine Zweitmeinung überflüssig sei.
Bei der Umfrage zeigten sich jedoch auch deutliche Ost-West- Unterschiede: So wünschen sich in Ostdeutschland knapp 47 Prozent der Befragten ein staatliches Gesundheitssystem mit angestellten Ärzten. Im Westen wollen das nur 19 Prozent. Für die Umfrage «Arzt im Jahr 2020» wurden bundesweit mehr als 1000 Männer und Frauen befragt.
Weitere Meldungen aus dem Verkehrsrecht
Top-Meldungen aus anderen Bereichen
Wann kommt welches Bußgeld auf Sie zu? Droht Fahrverbot? Der aktuelle Bußgeldkatalog informiert Sie über besonders unfallträchtige Verkehrs-Verstöße und ihre juristischen Folgen, wie Bußgeld, Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg und Fahrverbot.
In unserem Verkehrsrecht Ratgeber finden Sie wichtige Informationen und gesetzliche Regelungen zu den relevantesten Themen aus dem Verkehrsrecht.




