Suchtexperten warnen vor exzessivem Alkoholkonsum
Hamm (dpa) - Exzessiver Alkoholkonsum birgt große Verletzungsrisiken. So sei der Tod von jährlich mehr als 23 000 Einwohnern zwischen 20 und 64 Jahren in Deutschland auf Alkoholkonsum zurückzuführen, so die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in Hamm.

Je mehr Alkohol getrunken wird, desto höher ist das Risiko von mitunter schweren Unfällen. (Bild: dpa)
Hamm (dpa) - Exzessiver Alkoholkonsum birgt große Verletzungsrisiken. So sei der Tod von jährlich mehr als 23 000 Einwohnern zwischen 20 und 64 Jahren in Deutschland auf Alkoholkonsum zurückzuführen, so die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in Hamm.
Der Großteil sei mit 18 000 männlich. Dies ergebe sich aus einer jüngst veröffentlichten EU-weiten Studie mit Daten aus dem Jahr 2002. Es seien damit drei bis vier Mal so viele Menschen durch Alkohol zu Tode gekommen wie im Straßenverkehr. Die Zahl der dort verunglückten Menschen habe 2002 bei 6800 gelegen.
Es sei nachgewiesen, dass mit zunehmender Trinkmenge das Risiko von Unfällen und schweren Verletzungen steige. Menschen, die regelmäßig trinken, würden zudem schwere gesundheitliche Schäden riskieren. So würden neuere Forschungen einen Zusammenhang zwischen der Menge des Alkoholkonsums und bestimmten Krebserkrankungen nachweisen.
Nicht nur bei Jugendlichen sei das Rauschtrinken beliebt, auch Erwachsene würden zunehmend exzessiv zu alkoholischen Getränken greifen. Die DHS vertritt 26 bundesweit tätige Organisationen der Suchtkrankenhilfe.
Weitere Meldungen aus dem Verkehrsrecht
Top-Meldungen aus anderen Bereichen
Wann kommt welches Bußgeld auf Sie zu? Droht Fahrverbot? Der aktuelle Bußgeldkatalog informiert Sie über besonders unfallträchtige Verkehrs-Verstöße und ihre juristischen Folgen, wie Bußgeld, Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg und Fahrverbot.
In unserem Verkehrsrecht Ratgeber finden Sie wichtige Informationen und gesetzliche Regelungen zu den relevantesten Themen aus dem Verkehrsrecht.




