Reparatursets im Test: Kein Ersatz für das Reserverad
München (dpa/tmn) - Reifenreparatursets für den Notfall können einen herkömmlichen Reservereifen oder das Notrad nicht in vollem Umfang ersetzen. Zu diesem Ergebnis kommt der ADAC in München nach einem Test von zehn Reparatursets und drei Reifensprays.
München (dpa/tmn) - Reifenreparatursets für den Notfall können einen herkömmlichen Reservereifen oder das Notrad nicht in vollem Umfang ersetzen. Zu diesem Ergebnis kommt der ADAC in München nach einem Test von zehn Reparatursets und drei Reifensprays.
Demnach sind die Sprays für den Pannenfall nicht empfehlenswert: Mit ihnen können nur kleine Schäden behoben werden, bei niedrigen Temperaturen versagen sie teilweise. Die teureren Reparatursets mit Dichtmittel und Kompressor schneiden besser ab - es gibt hier allerdings große Unterschiede.
Grundsätzlich gilt bei den Reparatursets, dass die Weiterfahrt nur eingeschränkt mit niedrigem Tempo möglich ist. Wirklich große Schäden lassen sich auch mit ihnen nicht beheben. Testsieger bei den Sets wurde das «Premium Seal Repair», das mit «gut» bewertet wurde. Das Dichtmittel verschließt auch größere Löcher, die Bedienungsanleitung ist laut dem ADAC verständlich - der Kompressor ist allerdings schnell überfordert.
Zwei weitere Reparatursets schnitten mit «befriedigend» ab, drei bekamen ein «ausreichend». Reifensprays werden zu Preisen um zehn Euro angeboten, die Sets kosten demnach zwischen 30 und 115 Euro - Nachfüllpackungen werden mit bis zu 40 Euro berechnet.
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