Niedriger Blutdruck: Mehr Salz und Wechselduschen helfen
Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Gegen zu niedrigen Blutdruck kann es helfen, mehr Salz zu sich zu nehmen. Auch sollten die Betroffenen ausreichend trinken und ihren Kreislauf mit Wechselduschen und Ausdauertraining in Schwung bringen.
Das rät die Deutsche Herzstiftung in Frankfurt. Zwar sei niedriger Blutdruck an sich nicht gefährlich. Er könne jedoch zu Beschwerden wie Schwindel, Müdigkeit, Lustlosigkeit oder Konzentrationsschwächen führen. Auch könne die sogenannte Hypotonie Anzeichen einer Grunderkrankung sein, etwa einer Unterfunktion der Schilddrüse oder einer Herzschwäche.
Vor allem ältere Menschen leiden den Angaben zufolge oft unter einem Blutdruckabfall, wenn sie sich hinsetzen. Es kommt dann zu Schwindel und Benommenheit. Die Ursache sind häufig Medikamente wie Psychopharmaka, Diuretika (die Ausscheidung von Wasser fördernde Mittel) sowie Parkinsonmittel. Da der schwankende Blutdruck das Sturzrisiko erhöht, sollten die Patienten gegebenenfalls auf andere Arzneimittel umsteigen.
Ein ausführlicher Bericht zu niedrigem Blutdruck findet sich in der Publikation «Herz heute». Sie ist kostenlos zu beziehen bei der Deutschen Herzstiftung, Stichwort Niedriger Blutdruck, Vogtstraße 50, 60322 Frankfurt, Telefon: 069/955 12 80, E-Mail: info@herzstiftung.de.
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