Nicht jeder Kreisverkehr ist ein Kreisverkehr
Köln (dpa/tmn) - Wenn sie sich einem Kreisverkehr nähern, sollten sich Auto- und Motorradfahrer vergewissern, ob es sich tatsächlich um einen solchen handelt. Denn nicht jeder Kreisel ist ein Kreisverkehr - und das hat Auswirkungen auf das Vorfahrtsrecht.
Köln (dpa/tmn) - Wenn sie sich einem Kreisverkehr nähern, sollten sich Auto- und Motorradfahrer vergewissern, ob es sich tatsächlich um einen solchen handelt. Denn nicht jeder Kreisel ist ein Kreisverkehr - und das hat Auswirkungen auf das Vorfahrtsrecht.
Das erläutert der Automobil-Club Verkehr (ACV) in Köln. Einen Kreisverkehr markiert in Deutschland ein blaues, rundes Schild mit drei zum Kreis angeordneten Pfeilen. Hinzu kommt ein «Vorfahrt gewähren»-Schild. Denn als Regel gilt: Vorfahrt hat, wer sich im Kreis befindet, Einfahrende müssen gegebenenfalls warten.
Fehlen das Kreisverkehr- und auch das «Vorfahrt gewähren»-Schild, handelt es sich hingegen nicht um einen Kreisverkehr. Solche Verkehrsführungen gibt es vor allem in Wohngebieten. Sie sollen die Verkehrsteilnehmer zum Bremsen zwingen und damit zu schnelles Fahren verhindern. Im Gegensatz zum Kreisverkehr gilt hier die Regel «Rechts vor links», so dass der Verkehr innerhalb des Kreisels warten muss.
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