Mobiles Navigationsgerät im Mietwagen nützlich
München (dpa/tmn) - Navigationsgeräte fürs Auto können beim Urlaub in fremden Ländern eine wertvolle Hilfe sein. Wer zu Hause in seinem Fahrzeug ein mobiles Gerät nutzt, sollte es deshalb innerhalb Europas auf Reisen mitnehmen und zum Beispiel auch im Mietwagen nutzen.
München (dpa/tmn) - Navigationsgeräte fürs Auto können beim Urlaub in fremden Ländern eine wertvolle Hilfe sein. Wer zu Hause in seinem Fahrzeug ein mobiles Gerät nutzt, sollte es deshalb innerhalb Europas auf Reisen mitnehmen und zum Beispiel auch im Mietwagen nutzen.
«Die Navigationsgeräte werden immer besser und helfen dabei, den Blick auf die Straße zu richten - und nicht zum Beispiel auf eine Karte auf dem Beifahrersitz», sagt Arnulf Thiemel, Technikexperte beim ADAC in München. Allerdings sollten sich die Mietwagen-Kunden auch sicher sein, das richtige Kartenmaterial in ihrem «Navi» geladen zu haben.
«Man sollte sich vergewissern, dass eine ortsstraßengenaue Navigation möglich ist und nicht etwa nur die großen Hauptstraßen eines Landes im Rechner gespeichert sind», empfiehlt Thiemel. Nicht für jedes Navigationsgerät gebe es genaue Datensätze zu jedem Land. Zum Beispiel in Polen, Slowenien oder Litauen könne das ein Problem sein. «Leider geben die Hersteller auf den Verpackungen oft keine genauen Hinweise», sagt der Experte. Er rät daher, sich beim Kauf die «ortsstraßengenaue Navigation» und das Alter des Kartenmaterials schriftlich bestätigen zu lassen. Es bestehe sonst die Gefahr, mit älteren Daten nach Straßen zu suchen, die das «Navi» gar nicht kennt.
Beim Einsatz am Urlaubsort können dann zum Beispiel für Ausflüge stets mehrere Routenoptionen vom Rechner durchgespielt werden, zum Beispiel besonders kurze oder schnell zu befahrende Strecken. Bei der Auswahl sollten Fahrer aber bedenken, dass zum Beispiel kurze Routen durch viele Ampeln oder Kurven geprägt sein könnten, die letztlich zu einem höheren Spritverbrauch führen. «Es gibt auch Geräte, die besonders sehenswerte Strecken vorschlagen», erklärt Thiemel. Dabei sollten sich die Fahrer aber nicht ablenken lassen, indem zu viele Informationen etwa zu Sehenswürdigkeiten oder Hotels im Display eingeblendet werden.
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