Kratzende Katze kann Lymphknoten-Schwellung verursachen
München (dpa/tmn) - Kratzende Katzen können bei ihren Haltern eine unangenehme Erkrankung verursachen. Die weltweit vorkommende Katzenkratzkrankheit (KKK) äußere sich vor allem durch stark anschwellende Lymphknoten, berichtet die Fachzeitung «Ärztliche Praxis».
Oft zeige sich einige Tage nach der Infektion aber nur ein rotbraunes Bläschen an der gekratzten Hautstelle, das nicht selten für einen Insektenstich gehalten werde, schreibt Prof. Tino Schwarz aus Würzburg. Einige Zeit später beginnt die Lymphknotenschwellung, begleitet von Fieber, Kopfschmerzen und Erbrechen.
Die Krankheit ist den Angaben zufolge vergleichsweise wenig bekannt, obwohl sie auch in Deutschland immer wieder vorkommt. So seien bundesweit etwa 13 Prozent der Hauskatzen und sogar 70 Prozent der streunenden Katzen mit dem Erreger Bartonella henselae infiziert. Die Katzenkratzkrankheit heilt laut Prof. Schwarz meist spontan und ohne antibiotische Behandlung aus. In seltenen Fällen komme es zu neurologischen Komplikationen wie etwa einer Gehirn- oder Hirnhautentzündung. Unklar sei noch, ob die Krankheit auch durch Katzenflöhe übertragen werden kann.
Weitere Meldungen aus dem Verkehrsrecht
Top-Meldungen aus anderen Bereichen
Wann kommt welches Bußgeld auf Sie zu? Droht Fahrverbot? Der aktuelle Bußgeldkatalog informiert Sie über besonders unfallträchtige Verkehrs-Verstöße und ihre juristischen Folgen, wie Bußgeld, Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg und Fahrverbot.
In unserem Verkehrsrecht Ratgeber finden Sie wichtige Informationen und gesetzliche Regelungen zu den relevantesten Themen aus dem Verkehrsrecht.





