Innere Uhr mit Licht auf Winterzeit stellen
Berlin (dpa/gms) - Auch die innere Uhr des Menschen lässt sich nach Einschätzung eines Psychiaters auf die Winterzeit umstellen. Das bestätigt der Berliner Schlafforscher Dieter Kunz.
Berlin (dpa/gms) - Auch die innere Uhr des Menschen lässt sich nach Einschätzung eines Psychiaters auf die Winterzeit umstellen. Das bestätigt der Berliner Schlafforscher Dieter Kunz.
Er rät Menschen, die Probleme mit der Zeitumstellung haben, ihren Hell-Dunkel-Rhythmus zu verändern und damit auch die innere Uhr umzustellen. Frühaufsteher sollten sich am Nachmittag und am Abend möglichst viel Licht aussetzen. So könne die innere Uhr allmählich nach hinten verschoben - also zurückgestellt - werden. «Das geht zwar nicht jeden Tag fünf oder sechs Stunden hin und her, aber eine Stunde, das ist schon möglich.»
«Nur ganz wenige Menschen werden mit dieser Zeitumstellung Probleme haben und das sind die Frühaufsteher», sagte Kunz. Diesen Menschen könne es passieren, dass sie zwischen drei und fünf Uhr morgens aufwachten. Entsprechend würden die Frühaufsteher dann schon am frühen Abend sehr müde. Diesen Rhythmus gebe die innere Uhr vor.
Entscheidend für das Zeitgefühl sei der Einsatz von Licht, das vom Menschen über die Netzhaut des Auges aufgenommen werde. Nach Kunzes Worten beeinflusst vor allem der Blauanteil im Lichtspektrum die innere Uhr. «Dieses Licht wirkt meist kalt», erläutert der Mediziner.
In der Nacht zum Sonntag (29.10.) endet die Sommerzeit. Um 3.00 Uhr werden die Uhren um eine Stunde auf 2.00 Uhr zurückgestellt. Morgens ist es dann früher hell, dafür wird es abends eher dunkel.
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