CO2-Ausstoß sollte beim Autokauf entscheidend sein
Berlin (dpa/tmn) - Bei einem jetzt anstehenden Autokauf sollte der CO2-Ausstoß das entscheidende Kriterium sein. Wer sich ein möglichst emissionsarmes Fahrzeug anschafft, ist nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) in Berlin auch für die Zukunft gewappnet.
Berlin (dpa/tmn) - Bei einem jetzt anstehenden Autokauf sollte der CO2-Ausstoß das entscheidende Kriterium sein. Wer sich ein möglichst emissionsarmes Fahrzeug anschafft, ist nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) in Berlin auch für die Zukunft gewappnet.
Dies sei besonders wichtig, wenn sich die Rahmenbedingungen des Autofahrens etwa durch Umstellung der Kfz-Steuer, CO2-Grenzwerte für Pkw, steigende Spritpreise oder die Einführung weiterer Umweltzonen ändern. Sparsame Autos seien nicht nur gut für die Umwelt. Auch vor dem Hintergrund weiterer Kostensteigerungen seien Autokäufer damit auf der sicheren Seite.
Laut VCD sind Autokäufer gut beraten, ein neues Modell anhand der Faustformel für den CO2-Ausstoß in Gramm pro Kilometer (g/km) «120 - 140 - 150» auszuwählen. Kleinwagen sollten nicht mehr als 120 g/km ausstoßen - das entspreche einem Spritverbrauch von 5,1 Liter Benzin oder 4,5 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Ein Mittelklassefahrzeug sollte nicht mehr als 140 g/km ausstoßen (5,9 und 5,3 Liter), ein Familienauto höchstens 150 g/km (6,3 und 5,7 Liter). Dieselfahrzeuge sollten zudem über einen Rußpartikelfilter verfügen. Die Faustformel kann laut VCD auch für die Anschaffung eines Gebrauchtwagens gelten.
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