Bisher keine Sonderregeln für Ticketumtausch wegen Streik
Berlin (dpa/tmn) - Wegen des möglichen Lokführerstreiks im Januar besorgte Bahnkunden können ihre Fahrscheine derzeit nur zu den auch sonst üblichen Bedingungen der Deutschen Bahn umtauschen.
Berlin (dpa/tmn) - Wegen des möglichen Lokführerstreiks im Januar besorgte Bahnkunden können ihre Fahrscheine derzeit nur zu den auch sonst üblichen Bedingungen der Deutschen Bahn umtauschen.
Es werde im Falle eines Streiks zwar erneut besondere Kulanzregelungen wie an den bisherigen Streiktagen geben, sagte ein Bahnsprecher in Berlin. Es müsse aber abgewartet werden, «bis konkret klar ist, wann gestreikt wird». Die Lokführergewerkschaft GDL hatte die Tarifverhandlungen mit der Bahn für gescheitert erklärt und neue Streiks im Personen- und Güterverkehr vom 7. Januar an angekündigt.
An früheren Streiktagen hatte die Bahn zum Beispiel die Zugbindung bei sogenannten Sparpreis-Tickets aufgehoben. Dazu könnte es im Falle eines Streiks zwar wieder kommen. Wer ein solches Ticket besitzt und es schon jetzt umtauschen möchte, muss allerdings für das Ändern des Fahrscheins 15 Euro Gebühr bezahlen. Bahnkunden, die zum Normalpreis oder mit einem Bahncard-Rabatt auf einen Normalpreis unterwegs sind, können bis einen Tag vor der Reise ihre Ticket kostenlos umtauschen.
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