Bei Zeichen mangelnder Fahrtüchtigkeit Arzt benachrichtigen
Düsseldorf (dpa/tmn) - Angehörige sollten das Fahrverhalten älterer Menschen genau beobachten. Verfährt sich der Fahrer oft, selbst auf bekannten Strecken, und nimmt er andere Verkehrsteilnehmer nicht oder zu spät wahr, könne das auf eine eingeschränkte Fahrtüchtigkeit hinweisen.
Düsseldorf (dpa/tmn) - Angehörige sollten das Fahrverhalten älterer Menschen genau beobachten. Verfährt sich der Fahrer oft, selbst auf bekannten Strecken, und nimmt er andere Verkehrsteilnehmer nicht oder zu spät wahr, könne das auf eine eingeschränkte Fahrtüchtigkeit hinweisen.
Das erläutert die Alzheimer Forschung Initiative in Düsseldorf. Gleiches gilt, wenn der Fahrer bei Grün an der Ampel hält, extrem langsam und unsicher fährt, Vorfahrtsregeln missachtet, Pedalen verwechselt oder vor einem Wechsel der Fahrspur nicht den toten Winkel beachtet. Angehörige sollten den Arzt umgehend auf diese Probleme hinweisen.
Im Gespräch mit dem betroffenen Fahrer sei Fingerspitzengefühl gefragt. Hilfreich sei, die eigenen Gefühle in den Vordergrund zu stellen. Statt «Du kannst nicht mehr fahren» sollte die Botschaft lauten «Ich mache mir Sorgen um dich», so die Initiative. Das sei für den Betroffenen leichter zu akzeptieren, als Kritik an der Fahrweise.
Informationen: Die Broschüre «Sicher Auto fahren im Alter» kann kostenlos bestellt werden bei der Alzheimer Forschung Initiative, Grabenstraße 5, 40213 Düsseldorf, gebührenfreie Telefonnummer: 0800/200 400 1
Weitere Meldungen aus dem Verkehrsrecht
Top-Meldungen aus anderen Bereichen
Wann kommt welches Bußgeld auf Sie zu? Droht Fahrverbot? Der aktuelle Bußgeldkatalog informiert Sie über besonders unfallträchtige Verkehrs-Verstöße und ihre juristischen Folgen, wie Bußgeld, Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg und Fahrverbot.
In unserem Verkehrsrecht Ratgeber finden Sie wichtige Informationen und gesetzliche Regelungen zu den relevantesten Themen aus dem Verkehrsrecht.




