Auto-Urlauber müssen im Ausland mit Fahrverboten rechnen
Stuttgart (dpa/gms) - Wer mit dem Auto im europäischen Ausland Urlaub macht, muss in manchen Regionen mit Fahrverboten rechnen. Wie in Deutschland richteten auch die Kommunen an beliebten Urlaubszielen als Klimaschutzmaßnahme so genannte Umweltzonen ein.
Stuttgart (dpa/gms) - Wer mit dem Auto im europäischen Ausland Urlaub macht, muss in manchen Regionen mit Fahrverboten rechnen. Wie in Deutschland richteten auch die Kommunen an beliebten Urlaubszielen als Klimaschutzmaßnahme so genannte Umweltzonen ein.
Darauf weist Rainer Hillgärtner vom Auto Club Europa (ACE) in Stuttgart hin. Vor allem in Mailand und in weiteren Regionen Norditaliens bis hinunter in die Toskana müssten sich Autofahrer auf «starke Begrenzungen» gefasst machen. Neben Umweltzonen mit Fahrverbot für Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß sind laut Hillgärtner auch Citymaut-Lösungen sowie kurzfristige Sperrungen der Innenstädte für den gesamten Verkehr möglich.
Italien und andere südliche Urlaubsländer wollten damit den Sommersmog in den Metropolen in Grenzen halten. Zwar müssten die Touristik-Behörden Urlauber über solche Verkehrsrechtsänderungen informieren. Hillgärtner wies jedoch darauf hin, dass Auskünfte auf Nachfragen immer ohne Gewähr erfolgen - gerade weil die Kommunen auch kurzfristige Schutzmaßnahmen ergreifen können.
Auskunft über bestehende Einschränkungen für den Verkehr geben dem ACE-Sprecher zufolge neben den Touristik-Behörden vor Ort auch die Automobilclubs in Deutschland.
Weitere Meldungen aus dem Verkehrsrecht
Top-Meldungen aus anderen Bereichen
Wann kommt welches Bußgeld auf Sie zu? Droht Fahrverbot? Der aktuelle Bußgeldkatalog informiert Sie über besonders unfallträchtige Verkehrs-Verstöße und ihre juristischen Folgen, wie Bußgeld, Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg und Fahrverbot.
In unserem Verkehrsrecht Ratgeber finden Sie wichtige Informationen und gesetzliche Regelungen zu den relevantesten Themen aus dem Verkehrsrecht.




