Arzneimittel können Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen
Berlin (dpa/tmn) - Vor der Einnahme eines Arzneimittels sollten sich Autofahrer über mögliche Auswirkungen auf ihre Fahrtüchtigkeit informieren. «Einige Arzneimittel können die Konzentrationsfähigkeit einschränken.»
Berlin (dpa/tmn) - Vor der Einnahme eines Arzneimittels sollten sich Autofahrer über mögliche Auswirkungen auf ihre Fahrtüchtigkeit informieren. «Einige Arzneimittel können die Konzentrationsfähigkeit einschränken.»
Davor warnte die Präsidentin der Bundesapothekerkammer, Magdalene Linz, in Berlin. Bei einer Selbstmedikation sollten sich Autofahrer in Apotheken erkundigen, ob bestimmte Präparate die Fahrtüchtigkeit einschränken. So hätten einige Beruhigungsmittel und Psychopharmaka eine verkehrsgefährdende Wirkung. Auch manche rezeptfreie Medikamente wie Kombinationspräparate gegen Erkältungen enthielten Wirkstoffe, die die Reaktionsfähigkeit herabsetzen, teilte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in Berlin mit.
Aber auch das plötzliche Absetzen von Medikamenten könne riskant sein. So senken nach ABDA-Angaben starke Schmerzen die Konzentrationsfähigkeit enorm, während bei entsprechender Dosierung auch mit Schmerzmitteln das Autofahren möglich ist.
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