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Montag, 5. Mai 2008

Kein Anspruch auf besonderen Einbruchschutz

Berlin (dpa/tmn) - Mieter haben keinen Anspruch auf den nachträglichen Einbau von besonderem Einbruchschutz. Sie können zum Beispiel nicht verlangen, dass einbruchshemmende Fenster, ein Sicherheitsschloss, ein Türspion oder eine Gegensprechanlage eingebaut werden.

Berlin (dpa/tmn) - Mieter haben keinen Anspruch auf den nachträglichen Einbau von besonderem Einbruchschutz. Sie können zum Beispiel nicht verlangen, dass einbruchshemmende Fenster, ein Sicherheitsschloss, ein Türspion oder eine Gegensprechanlage eingebaut werden.

Investiert der Vermieter von sich aus, entsteht dadurch allerdings ein Anspruch, erläutert der Deutsche Mieterbund in Berlin. Denn er darf die Miete erhöhen. Bis zu elf Prozent der Kosten der Baumaßnahme können auf die Jahresmiete aufgeschlagen werden.

Wer als Mieter in die Sicherheit seiner Wohnung investieren will, muss für bauliche Veränderungen zunächst die Erlaubnis des Vermieters einholen. Kleineren Veränderungen muss der Vermieter zustimmen, größeren nicht. Geklärt werden sollte aber vor allem, was am Ende der Mietzeit geschieht, rät der Mieterbund. Denn es ist denkbar, dass der Vermieter die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands fordert. Und dann kämen noch einmal Kosten auf den Mieter zu. Ratsam sei, mit dem Vermieter von Anfang an zu vereinbaren, dass Einbauten oder Änderungen beim Auszug nicht beseitigt werden müssen.

Informationen: Die neue Broschüre «Modernisierung» des Mieterbundes gibt es für sechs Euro zuzüglich Versandkosten bei allen Mietervereinen.


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