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Donnerstag, 5. Oktober 2006

Phishing: Was es bedeutet und wie Sie sich schuetzen koennen

Phishing ist eine Zusammensetzung aus den Wörtern "Password" und "fishing". Durch diese Wortbildung erhält man auch die Bedeutung von "Phishing": das Fischen nach Kennwörtern und anderen vertraulichen Zugangsdaten.


Phishing ist eine Zusammensetzung aus den Wörtern "Password" und "fishing". Durch diese Wortbildung erhält man auch die Bedeutung von "Phishing": das Fischen nach Kennwörtern und anderen vertraulichen Zugangsdaten.

Phishing ist eine sehr clevere Art von Betrug. Mit Hilfe betrügerischer Mails und unter Vorspiegelung falscher Tatsachen versuchen die Absender Ihren Opfern wertvolle Informationen, wie z.B. Kontoinformationen, Kreditkartennummern, Kennwörter zu entlocken. Anschließend kaufen/verkaufen die Datendiebe mit den Informationen Waren über das Internet.

 

So läuft der E-Mail-Betrug ab

Die Betrüger versenden massenhaft Phishing-Mails. Sie verwenden dabei sogenannte "Social Engineering" Methoden, um ihre Opfer hereinzulegen. Die Empfänger erhalten bspw. eine E-Mail mit der Aufforderung ihre Bankdaten zu aktualisieren, weil sie veraltet sind. Da den meisten Usern bereits bewusst ist, dass sie vertrauliche Daten niemals per E-Mail senden sollen, fordern stattdessen die Phishing Betrüger in ihren Mails dazu auf, den in der HTML-formatierten E-Mail verzeichneten Link anzuklicken, der auf die vermeintliche Seite mit den Kontoinformationen zeigt.

Die Phishing Mails sind so raffiniert getarnt, dass weder die Absenderadresse noch der in der E-Mail angegebene Link erkennen lassen, dass es sich hierbei um Fälschungen handelt, die nicht von dem jeweiligen Unternehmen stammen und auch nicht auf eine ihrer Webseiten verweisen. Klicken die Opfer auf den Link, dann landen sie auf einer speziell präparierten Webseite, die der echten zum Verwechseln ähnlich sieht. Javascript ermöglicht es, dass eine ganz andere URL im Browser angezeigt werden kann, als der Tatsächlichen. So überlisten die Betrüger den Webbrowser. Der User denkt er wäre auf der Orginal-Seite und gibt sorglos seine Daten ein.

Manche Betrüger machen sich erst gar nicht die Mühe, die originale Website genau nachzubauen und den Webbrowser mit Tricks zu überlisten, sondern fügen stattdessen ihren Phishing-Mails ein Formular zur Eingabe der gewünschten Daten bei. Schickt der User dieses Formular ab, geraten die Informationen direkt in die Hände der Phishing-Betrüger.

 

So können Sie sich vor Phishing schützen

Halten Sie sich vor allem immer an folgende Grundregel: Geben Sie niemals vertauliche Daten preis, wenn Sie per E-Mail dazu aufgefordert werden!

Im Zweifelsfall sollten Sie sich lieber mit dem jeweiligen Unternehmen in Verbindung setzen und nach dem Grund der E-Mail fragen. So lassen sich Phishing-Mails am besten enttarnen.

Auch sollten Sie niemals einem Link folgen, der in einer Mail angegeben wird, in der Sie aufgefordert werden, vetrauliche Informationen anzugeben. Geben Sie lieber die gewünschte Webadresse direkt im Adressfeld des Webbrowsers ein.

HINWEIS: Seriöse Unternehmen fordern ihre Kunden niemals auf, vertrauliche Daten (z.B. PIN, TAN) preiszugeben - weder telefonisch noch per E-Mail!

 

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