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Freitag, 28. März 2008

Studie: Migrantenkinder haben häufiger Übergewicht

Ulm (dpa) - Migrantenkinder haben einer Ulmer Studie zufolge öfter Übergewicht als deutsche Altersgenossen. In der Untersuchung waren rund 13,7 Prozent der Jungen und 10,5 Prozent der Mädchen übergewichtig, so die Forscher bei einem Kardiologen-Kongress in Mannheim.


Übergewicht bei Kindern lege den Grundstein für ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko, sagen Experten. (Bild: dpa)

Bei Kindern mit Migrationshintergrund dagegen waren es 21,1 Prozent der Jungen und 12,2 Prozent der Mädchen. In der «Urmel-Ice»-Studie rund um Bewegung, Ernährung und Medienkonsum wurden mehr als 1000 Grundschüler in Ulm und Umgebung untersucht. Das Fazit: «Jungen mit Migrationshintergrund haben das höchste Risiko für Übergewicht und Adipositas (Fettsucht).»

Übergewicht bei Kindern lege den Grundstein für ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko im Erwachsenenalter, heißt es in der Mitteilung. Männliche Jugendliche mit Migrationshintergrund seien daher «eine besonders wichtige Zielgruppe für Präventionsmaßnahmen in Sachen Herzgesundheit». In der Studie waren insgesamt 5,1 Prozent der Jungen und 3,7 Prozent der Mädchen krankhaft fettleibig. Bei Kindern mit Migrationshintergrund lag der Anteil bei Jungen bei 10,2 Prozent und bei Mädchen bei 3,7 Prozent.


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