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Stichwörter: Schwangerschaft, Sehschwäche, 
Montag, 10. März 2008

Schwankendes Sehvermögen bei Schwangeren ist normal

München (dpa/tmn) - Bei Schwangeren kann eine vergrößerte Augenhornhaut die Sehschärfe beeinträchtigen. Aufgrund der hormonellen Situation schwelle die Hornhaut leicht an, erläutert der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) in München.


Besonders im letzten Schwangerschaftsdrittel klagen werdende Mütter über Veränderungen der Sehschärfe bis zu einer halben Dioptrien. Nach der Geburt normalisiere sich die Sehfähigkeit aber meist wieder. Die Anschaffung einer Brille lohne sich daher meist nicht. Bevor eine Brille neu angepasst wird, sollte die Geburt abgewartet werden.

Möglich sei auch, dass Kontaktlinsen während einer Schwangerschaft nicht mehr getragen werden können. «Durch die Veränderung der Hornhaut sitzen die Linsen nicht mehr perfekt, und das Auge ermüdet schneller», sagt Klaus König vom BVF. Er rät in dieser Zeit zum Tragen einer Brille. Verschwommenes Sehen oder Blitze vor den Augen seien dagegen in der Schwangerschaft alarmierende Symptome: Sie können auf eine Überlastung des mütterlichen Körpers hindeuten. Die sogenannte Präeklampsie, die dafür verantwortlich ist, stehe vor allem in Zusammenhang mit Bluthochdruck und Wassereinlagerungen im Gewebe. Frauen mit diesen Symptomen sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen.


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