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Mittwoch, 16. Mai 2007

Schwangere dürfen nicht auf eigene Faust Abführmittel nehmen

München (dpa/tmn) - Schwangere dürfen bei Verstopfungen nicht auf eigene Faust Abführmittel nehmen. Das gelte auch für rezeptfreie Mittel, erläutert der Berufsverband der Frauenärzte in München.

München (dpa/tmn) - Schwangere dürfen bei Verstopfungen nicht auf eigene Faust Abführmittel nehmen. Das gelte auch für rezeptfreie Mittel, erläutert der Berufsverband der Frauenärzte in München.

Bestimmte Inhaltsstoffe könnten vorzeitige Kontraktionen der Gebärmutter auslösen, wodurch das Risiko einer Frühgeburt bestehe. Ein Drittel aller Schwangeren leidet nach Angaben der Frauenärzte unter Darmträgheit und Verstopfungen. Während der Schwangerschaft produziere der Körper mehr weibliche Geschlechtshormone, die die Tätigkeit des Darms verlangsamen. Außerdem hemmten die Hormone die Bewegungen der inneren Muskulatur, um den Fötus in der Gebärmutter zu schützen. Zudem bestehe die Vermutung, dass veränderte Ess- und Trinkgewohnheiten sowie mangelnde Bewegung und die Einengung des Darms durch die vergrößerte Gebärmutter Ursachen für die gestörte Verdauungsarbeit sind, so der Verband.


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