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Dienstag, 6. November 2007

Psychische Belastung am Arbeitsplatz hat zugenommen

Berlin (dpa/tmn) - Die psychische Belastung am Arbeitsplatz hat in den vergangenen Jahren zugenommen. In Deutschland gingen im Jahr 2006 fast neun Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage auf psychiatrische Diagnosen wie Depressionen oder Angsterkrankungen zurück.

Berlin (dpa/tmn) - Die psychische Belastung am Arbeitsplatz hat in den vergangenen Jahren zugenommen. In Deutschland gingen im Jahr 2006 fast neun Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage auf psychiatrische Diagnosen wie Depressionen oder Angsterkrankungen zurück.

Vor 30 Jahren waren es erst zwei Prozent, berichtet die Kampagne «Move Europe». Die Initiative des Europäischen Netzwerkes zur betrieblichen Gesundheitsförderung will diesem Trend entgegenwirken. Koordiniert wird sie vom BKK Bundesverband in Berlin.

Rechtzeitiges Eingreifen hilft den Angaben zufolge oft, größeren Krisen vorzubeugen. So könnten Mitarbeiterbefragungen, flexible Arbeitszeitmodelle, die Bereitstellung von Kinderbetreuungsplätzen und Führungskräfte-Coaching die Arbeitnehmer entlasten. Laut «Move Europe» haben sich bereits mehr als 300 Unternehmen und Behörden der Kampagne angeschlossen und ihre Maßnahmen zu Gesundheitsförderung bewerten lassen.


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