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Stichwörter: Depression, Herzinfarkt, 
Donnerstag, 14. Februar 2008

Depressionen verschlimmern Herzerkrankungen

Neu-Isenburg (dpa/tmn) - Depressionen können eine bestehende Herzerkrankung noch verschlimmern. Das berichtet die «Ärzte-Zeitung» unter Berufung auf den Psychiater Prof. Alexander Glassmann aus New York.


Patienten, die nach einem Herzinfarkt an schweren Depressionen litten, sterben demnach ungefähr dreimal häufiger an ihrem Leiden als Betroffene mit stabiler Psyche. Auch körperlich gesunde Menschen mit Depressionen wiesen ein höheres Risiko auf, im weiteren Verlauf ihres Lebens einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Denn es bestehe ein Zusammenhang zwischen Depressionen und dem Herz-Kreislauf-System.

Ein Herzleiden kann laut Glassmann aber auch Auslöser einer Depression sein. Eine akute Erkrankung der Herzkranzgefäße verursache psychischen Stress, was Depressionen fördere. Einigen Herzpatienten könne daher eine medikamentöse Behandlung mit bestimmten Antidepressiva helfen. Laut einer Studie ist ihre Sterberate geringer, und sie erleiden seltener einen erneuten Herzinfarkt.


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