Schon als Teenager nicht zu häufig ins Solarium gehen
Euskirchen (dpa/gms) - Schon junge Leute sollten nicht zu häufig ins Solarium gehen. Langfristig führt sonnengebräunte Haut möglicherweise zu einem schlaffen, faltigen Teint, warnt der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) in Euskirchen.
Euskirchen (dpa/gms) - Schon junge Leute sollten nicht zu häufig ins Solarium gehen. Langfristig führt sonnengebräunte Haut möglicherweise zu einem schlaffen, faltigen Teint, warnt der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) in Euskirchen.
Denn wer seine Haut häufig dem künstlichen Sonnenlicht aussetzt, beschleunigt die Hautalterung und verstärkt die Faltenbildung. «Die UV-Strahlen strapazieren die elastischen Bindegewebsfasern in den tieferen Hautschichten. Und diese werden mit zunehmendem Alter ohnehin schlaffer», sagt Dermatologe Prof. Uwe Reinhold aus Bonn. Darüber hinaus könne ständiges Aalen auf der Sonnenbank zu Schädigungen im Erbgut der Hautzellen kommen und zu Hautkrebs führen.
Studien aus den USA hätten gezeigt, dass es unter Jugendlichen eine regelrechte «Bräunungssucht» gibt. Wer sich der UV-Strahlung aber übermäßig aussetzt, überfordere die hauteigenen Schutzmechanismen, erläutern die Dermatologen. Denn die Pigmentbildung, die zur Bräunung führt, sei an sich eine Schutzreaktion der Haut.
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