Gelbfieber in Südamerika: Vor Reise über Impfung informieren
Düsseldorf (dpa/tmn) - Südamerika-Urlauber sollten sich derzeit intensiv über das Gelbfieber-Risiko in ihrer Reiseregion aufklären lassen. Eine Impfung sei in vielen Fällen ratsam, teilt das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf mit.
Dies gelte insbesondere für Urlaub in Brasilien, aber auch für Paraguay und Teile Argentiniens. Nach CRM-Angaben sind aus Brasilien in diesem Jahr bereits 13 Menschen an Gelbfieber gestorben. In Paraguay seien erstmals seit gut 30 Jahren wieder Fälle der Infektionskrankheit aufgetreten - auch dort gab es bereits ein Todesopfer. In Argentinien bestehe der Verdacht einer Verbreitung des Virus im Norden der Provinz Misiones.
Bereits Mitte Januar hatte das Auswärtige Amt in Berlin eine Empfehlung ausgesprochen, der zufolge sich nun auch Besucher von Brasiliens Hauptstadt Brasilia vorsorglich gegen Gelbfieber impfen lassen sollten. Die Impfung sollte spätestens zehn Tage vor der Einreise erfolgen. Als gelbfieberfrei gelten in Brasilien nur die südlichen Küstenregionen mit São Paulo und Rio de Janeiro. Die Reiseimpfung wird von manchen, aber nicht allen gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Gelbfieber kann mit Komplikationen wie Leber- und Nierenversagen zum Tod führen. Übertragen wird es von Mücken.
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