Vor dem Start: Last-Minute-Tipps gegen Flugangst
Nieder-Wiesen (dpa/gms) - Um mögliche Flugangst zu vermeiden, sollten unsichere Reisende vor dem Abflug alle Stressfaktoren beseitigen. Generell sei eine pünktliche Ankunft am Flughafen wichtig, um nicht in Stress zu geraten.
Nieder-Wiesen (dpa/gms) - Um mögliche Flugangst zu vermeiden, sollten unsichere Reisende vor dem Abflug alle Stressfaktoren beseitigen. Generell sei eine pünktliche Ankunft am Flughafen wichtig, um nicht in Stress zu geraten.
Das sagt Marc-Roman Trautmann vom Deutschen Flugangst-Zentrum in Nieder-Wiesen (Rheinland-Pfalz). «Bekannte oder Verwandte sollten gebeten werden, den Reisenden hinzubringen.» Auch Stress beim Einchecken sollte vermieden werden. «Ein möglicher Vorabend-Check-In etwa kann genutzt werden, um schweres Gepäck schon frühzeitig los zu sein», rät der Experte.
Vor dem Flugtag könnte außerdem ein zusätzlicher Urlaubstag zu Hause eingelegt werden, um sich auf die Zeit im Flieger vorzubereiten. «Sport, Entspannungsübungen, ausreichend Schlaf und ein ausgiebiges Frühstück vor dem Abflug sind hilfreich», sagt Trautmann. Für den Flug selbst können sich Reisende ein kleines Programm zusammen stellen: «Hörbücher etwa lenken nicht nur akustisch ab, sie regen auch zum Nachdenken an.»
Wer dennoch kurz vor dem Gate in Panik gerät, kann beim Flughafenarzt oder bei so genannten Flugangst-Ambulanzen eine Kurzfristberatung gegen Flugangst erhalten, so Trautmann. Sieht sich der Betroffene auch dann nicht in der Lage, in die Maschine zu steigen, sollte umgehend ein Flughafenarzt oder ein Psychologe aufgesucht werden. Diese können die Flugangst schriftlich bestätigen - dann kann der Reisende das Geld für das Ticket zurückbekommen. «Ein Attest des Hausarztes reicht in der Regel nicht aus», sagt Trautmann.
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