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Dienstag, 4. September 2007

Trinkbrei für Babys nicht sinnvoll - Essen selbst machen

Dortmund (dpa/tmn) - Ein sogenannter Trinkbrei ist für Babys nicht sinnvoll - auch wenn er das Füttern erleichtert, wenn das Baby nicht vom Löffel essen will. Darauf weist das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund hin.

Dortmund (dpa/tmn) - Ein sogenannter Trinkbrei ist für Babys nicht sinnvoll - auch wenn er das Füttern erleichtert, wenn das Baby nicht vom Löffel essen will. Darauf weist das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund hin.

Diese verlockende Alternative löse das Problem nicht, da das Kind auf diese Weise nicht lernt, vom Löffel zu essen, heißt es in einer neu aufgelegten Broschüre zur Ernährung im ersten Lebensjahr.

Stattdessen sei ein fester Brei besser. Es gibt ihn den Angaben zufolge als sogenannten Milchfertigbrei, der mit Wasser angerührt werden muss, und als «Abendbrei» im Gläschen, der bereits verzehrfertig ist. Die Zusammensetzung sollte so einfach wie möglich sein und vor allem aus Milch und Getreide bestehen. Zutaten wie Zucker, Nüsse, Kakao, Schokolade, Aroma und Gewürze seien überflüssig. Die Breie sollten stattdessen einen Jodzusatz haben.

Am besten sei jedoch selbst zubereiteter Brei. Er wird laut FKE folgendermaßen zubereitet: In 200 Gramm Milch mit 3,5 Prozent Fettgehalt sollten 20 Gramm Haferflocken oder Vollkornweizengrieß eingerührt werden. Dazu sollten 20 Gramm Obst (Äpfel, Birnen, Pfirsich, Nektarinen, Aprikosen) zerdrückt und hineingerührt werden. Banane sollte nicht täglich gegeben werden, da sie viel Zucker enthält. Die Milch sollte pasteurisiert oder ultrahocherhitzt sein.

Informationen: Die Broschüre «Empfehlungen für die Ernährung von Säuglingen» ist für drei Euro plus Versandkosten erhältlich beim Forschungsinstitut für Kinderernährung; Telefon: 01805/79 81 83 für 14 Cent pro Minute.


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