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Freitag, 20. Oktober 2006

Bei Wahl des Solariums auf Zertifizierung achten

Salzgitter (dpa/gms) - Wer auch in der kalten Jahreszeit nicht auf einen sommerlichen Teint verzichten will, sollte bei der Auswahl eines Solariums zumindest auf eine Zertifizierung Wert legen. Darauf weist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter hin.

Salzgitter (dpa/gms) - Wer auch in der kalten Jahreszeit nicht auf einen sommerlichen Teint verzichten will, sollte bei der Auswahl eines Solariums zumindest auf eine Zertifizierung Wert legen. Darauf weist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter hin.

So lassen sich am Prüfsigel des BfS Betriebe erkennen, die bestimmte Anforderungen an Geräte, die Qualifikation des Personals, Beratung und Hygiene erfüllen. Der Gesetzgeber setze für den Betrieb eines Solariums dagegen lediglich einen Gewerbeschein voraus. Hautärzte raten ohnehin grundsätzlich vom regelmäßigen Sonnenbank-Besuch ab.

Ein zertifizierter Betrieb ist an einem gelb-orange gestreiften Kreis und den Worten «Zertifiziertes Solarium» zu erkennen. Das Zeichen finde sich auffällig an der Eingangstür der geprüften Betriebe. «Dort ist das Personal in der Lage, anhand des Hauttyps einen so genannten Bestrahlungsplan zu erstellen», erläuterte BfS-Präsident Wolfram König dem dpa/gms-Themendienst. Denn eine Bräunung sollte kontrolliert und dosiert erfolgen.

Zudem würden in einem geprüften Betrieb besonders hellhäutige Menschen und Jugendliche unter 18 Jahren nicht zugelassen. «Denn gerade die jugendliche und kindliche Haut reagiert besonders empfindlich auf UV-Strahlung», sagte König. UV-Strahlung erhöht das Hautkrebs-Risiko. Empfohlen werden daher nicht mehr als 50 Sonnenbäder im Jahr.

Eine Liste der 82 bislang zertifizierten Solarien kann von der Homepage des BfS unter www.bfs.de herunter geladen werden. Insgesamt gibt es in Deutschland den Angaben zufolge rund 7000 Solarien.


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