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Mittwoch, 20. Juni 2007

Babyschlafsack darf nicht zu groß sein

München (dpa/tmn) - Ein Babyschlafsack darf nicht zu lang und zu breit sein. Sonst könne sich das Baby darin verheddern, warnt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in München.


München (dpa/tmn) - Ein Babyschlafsack darf nicht zu lang und zu breit sein. Sonst könne sich das Baby darin verheddern, warnt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in München.

Die Standardgröße sei für Neugeborene meist noch zu groß. Früh- und Neugeborenenschlafsäcke sind kleiner - zwischen 44 und 60 Zentimeter. Als Faustregel könnten Eltern sich an der Länge des Babys vom Hals bis zum Fuß plus zehn Zentimeter orientieren.

Der Abstand von den Füßen zum Abschluss des Schlafsackes sollte auch nicht zu groß sein, denn sonst könne das Baby frieren. «Der Halsausschnitt muss in jedem Fall enger sein als der Kopf des Babys, damit der Schlafsack nicht über den Kopf geraten kann», rät der BVKJ-Vizepräsident Prof. Hans-Jürgen Nentwich. Auch das Brustteil mit zwei kleinen Öffnungen für die Arme muss so verschlossen sein, dass das Kind nicht in den Schlafsack hinein- oder herausrutschen kann.

Zum Schlafen brauchen kleine Kinder weder Kopfkissen noch Mützen. Auch ein Schaffell hat den Experten zufolge nichts im Kinderbett verloren. Rückenlage ist die beste Schlafposition für das Baby. «Ist das Baby richtig gebettet, reduziert dies das Risiko für den Plötzlichen Kindstod», sagt Prof. Nentwich. Neben Bauchlage gelte Überwärmung in einer Bettdecke oder mit einem Fell als ein Risikofaktor.

Deshalb sollte die Zimmertemperatur zum Schlafen auch nicht 18 Grad überschreiten. «Windel, Unterwäsche und ein dünner Schlafanzug reichen als Bettbekleidung», empfiehlt Prof. Nentwich. Im Sommer darf es auch etwas weniger sein - die Raumtemperatur des Schlafzimmers sollte ausschlaggebend für die Dicke des Schlafanzuges sein. Um das Baby nachts leichter wickeln zu können, haben sich Schlafsäcke mit einem Reißverschluss am Fußende bewährt.


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