Gesetz schafft mehr Klarheit bei Gesundheitsfragen
Die korrekte Beantwortung der Fragen ist enorm wichtig. Bereits eine einzige falsche Antwort kann den Versicherungsschutz kosten. Im Gegensatz zu früher führt die falsche oder unvollständige Beantwortung nicht mehr unbedingt zur Aufhebung des Vertrages. In weniger schweren Fällen kommt es nach neuem Recht nunmehr zu Vertragsanpassungen wie Ausschlüssen von Leistungen für bestimme Erkrankungen oder Beitragserhöhungen.
Dass das neue VVG Klarheit bei den Fragen zur Gesundheit fördert, ist gut. Das gilt besonders für die Berufsunfähigkeitsversicherung, die zu den existenziellen Policen zählt. Durch sie erhalten Betroffene eine Rente, wenn sie durch Unfall oder Krankheit dauerhaft ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Lilo Blunck: „Sie sollte nicht nur von Arbeitnehmern und Selbstständigen, sondern auch von Schülern, Auszubildenden, Studenten, Hausfrauen und Hausmännern möglichst früh, so lange sie noch vollkommen gesund sind, abgeschlossen werden. Dann sind die Beiträge geringer.“
Quelle: Bund der Versicherten e.V.
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