Neues Reha-Zentrum für Sklerodermie-Patienten
Rheinfelden (dpa/tmn) - Erstmals können sich Patienten mit Sklerodermie in einem speziellen Rehabilitations-Zentrum behandeln lassen. Dies teilt die Reha-Klinik Rheinfelden in der Schweiz mit.
Rheinfelden (dpa/tmn) - Erstmals können sich Patienten mit Sklerodermie in einem speziellen Rehabilitations-Zentrum behandeln lassen. Dies teilt die Reha-Klinik Rheinfelden in der Schweiz mit.
Die Einrichtung ist an das neu eröffnete Europäische Zentrum für die Rehabilitation der Sklerodermie angeschlossen. Die systemische Sklerodermie ist eine Autoimmunkrankheit, die zu schweren Durchblutungsstörungen und zur Verhärtung der Haut führt. Neben der Haut können jedoch auch zahlreiche innere Organe betroffen sein. Anfällig sind den Angaben zufolge vor allem Speiseröhre, Magen-Darm-Trakt, Lunge, Niere und Herz. Gelenke, Muskulatur und das Nervensystem können aber ebenfalls von der Krankheit befallen werden. Krankheiten, die der Sklerodermie ähnlich sind, treten zum Beispiel in manchen Fällen nach Knochenmark-Transplantationen, im Rahmen von Stoffwechsel-Störungen oder ausgelöst durch Umweltgifte auf.
Die Sklerodermie ist meist eine chronische Krankheit, die mit zunehmendem körperlichem Abbau und drohendem Organversagen einhergeht. Patienten können nach Angaben der Experten je nach Ausprägung ihrer Krankheit innerhalb weniger Jahre sterben.
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