Keine Tiere auf den Tisch: Essen ohne Fleisch und Fisch
«Es gibt nicht den typischen Vegetarier», sagt Kristin Mitte von der Universität Jena. Die Psychologin hat erforscht, warum Menschen auf Fleisch verzichten. «Die größte Gruppe machen immer noch die moralischen Vegetarier aus», sagt Mitte. Tierschutz und ökologische Gründe schreiben sie groß. Die zweite Gruppe seien die Gesundheitsvegetarier: Sie lassen die Finger vom Schnitzel, weil es zu viel Fett und Cholesterin hat. Dem dritten Typen, dem emotionalen Vegetarier, schmeckt es einfach nicht.
Die Umstellung zum Vegetarismus muss nicht von heute auf morgen erfolgen, sagt Schönberger. «Verzichten Sie schrittweise auf das Fleisch.» Nach und nach könne die Menge reduziert werden. Viel Ungewohntes komme auf den Neu-Vegetarier zu. An Zutaten wie Tofu, Soja oder Seitan müssen sich viele erstmal gewöhnen, sagt Schönberger. «Haben Sie Geduld und verzeihen Sie sich auch die ersten angebrannten Gemüsebratlinge.»
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