Hormonpräparate verhüten am sichersten
Darüber hinaus gibt es auch Hormonpflaster und -implantate. «Das Pflaster muss wöchentlich, also innerhalb von drei Wochen dreimal aufgeklebt werden», erklärt Albring. «Dabei geht das Hormon über die Haut ins Blut.» Das Implantat wird gleich für drei Jahre eingesetzt und muss dann wieder herausoperiert werden.
Langfristig wirken auch die sogenannten Spiralen, bei denen man zwischen einer Hormon- und einer Kupferspirale unterscheidet und die vom Frauenarzt für fünf Jahre eingesetzt werden. «Die Spiralen sind so zuverlässig wie die Pille, wirken aber nur da, wo sie wirken sollen - und nicht wie die Pille im ganzen Körper», sagt Albring.
Von den nichthormonellen Verhütungsmitteln ist das Kondom am weitesten verbreitet. Gerade bei neuen Partnern oder beim Sex mit häufig wechselnden Partnern sollte es trotz Pille verwendet werden. «Das Kondom dient schließlich nicht nur der Verhütung», erklärt Marita Völker-Albert, Sprecherin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Bonn. «Es bietet auch Schutz vor HIV und anderen Krankheiten wie Hepatitis, Tripper oder Syphilis.»
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